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Der Azawakh
zum Verständnis
Video von Lutz Vollweiler 2000





Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Rasse Azawakh erstreckt sich über Teile der afrikanischen Sahelstaaten Mali, Niger und Burkina Faso im Bereich des mittleren Nigerbeckens.
Er ist ursprünglich der Hund der Nomaden wie der Tuareg und der Peulh, wird aber auch von sesshaften Bevölkerungsgruppen wie etwa den Haussa gehalten.

Der Azawakh soll laut Standard das Format eines hochgestellten Rechtecks haben. Seine langen Beine, sowie die trockene, flache Bemuskelung, die unter einem feinen, weichen, kurzen Fell gut sichtbar, ist vermittelt den Eindruck graziler, kraftvoller Eleganz.

Die Fellfarben variieren von Sand, hellrot, gold bis dunkelrot. Auch schwarze Stromung kommt häufig vor. Dies sind die vom FCI Standard zugelassenen Farben.
In der Ursprungsregion gibt es zahlreiche andere Fellfarben und –zeichnungen, wie etwa creme, blau, schwarz, Grizzlezeichnung oder Scheckung, um nur einige zu nennen.
Der Azawakh soll weiße Abzeichen an allen Extremitäten, der Brust und Rutenspitze aufweisen. Auch Blessen und Nackenflecken sind nicht allzu selten.
Die Ausdehnung der weißen Abzeichen variieren zum Beispiel von einem Haar am Krallenrand bis hin zum Weiß über den Ellenbogen hinaus. Es gibt auch immer wieder Exemplare, denen eines oder mehrere dieser weißen Abzeichen fehlen.

Der Azawakh wurde für die Hetzjagd gezüchtet. Er lebt in engem Kontakt mit seiner Familie. Zu seinen Aufgaben gehört es neben der Jagd, das Nomadenlager und die Viehherden zu bewachen.

Diese Rasse ist noch sehr ursprünglich, temperamentvoll und mit einem reichen Instinktrepertoire ausgestattet.
Sie können recht dominant sein mit stark ausgeprägter Expansionstendenz und sind auch recht territorial veranlagt.

Dabei sind sie sensibel und zurückhaltend vor allem, wenn sie mit neuen und unbekannten Situationen konfrontiert werden. Fremden gegenüber können sie reserviert sein, aber im Umgang mit ihrem Besitzer und den ihnen bekannten Menschen, sind sie sanft, liebevoll und gelegentlich überschwänglich freundlich.

Um den Anforderungen gerecht zu werden, die in der heutigen Zeit an einen Hund gestellt werden, der mit uns in der Großstadt leben soll, muss eine sorgfältige Frühsozialisation bereits im Welpenalter bei dem Züchter beginnen.

Der Neue Besitzer muss Zeit und Muße haben, um eine intensive Beziehung zu seinem jungen Hund aufbauen zu können. Kinder und andere Hunderassen sind kein Problem, wenn der Azawakh mit Einfühlungsvermögen und Konsequenz erzogen und an Neues herangeführt wird.

Azawakhs haben einen unterschiedlich stark ausgeprägten Hetztrieb und ein großes Laufbedürfnis.
Dies kann man durch kontrollierten Freilauf und Laufen am Fahrrad oder gemeinsames Joggen, aber auch durch Hundesport wie Coursing und Rennen befriedigen.

Der Azawakh ist für einen Windhund außerordentlich gehorsam. Wer jedoch hundertprozentigen Gehorsam und Unterordnung von seinem Hund erwartet, sollte sich nicht für diese Rasse entscheiden.
Einen rauhen Umgangston sowie inkonsequente Behandlung verträgt diese Rasse nicht.

Er ist ein Hund für Individualisten, die sich an der ursprünglichen, wachen Intelligenz, der Feinfühligkeit und der Unabhängigkeit des Windhundes erfreuen möchten.

Täglich ausreichende Bewegung mit sozialen Kontakten zu Artgenossen, sowie ein liebevoller, konsequenter Umgang verhelfen Ihnen zu einem ausgeglichenen und zufriedenen, entspannten Azawakh, der sicherlich eine Bereicherung Ihres Lebens sein wird.

Nichts ist so schön, wie diesen eleganten muskulösen Hund in der Bewegung, wie Rennen und Spielen ,ja auch Hetzen zu sehen.
Fotos




















































































































































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